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Aquariumfutter

Ernährung im Aquarium oder: alles für die Fische – Die richtige Versorgung

deiner Wasserbewohner

Inhaltsstoffe im Fischfutter - Aquarienfische gesund ernähren

Das Thema Aquariumfutter spielt für jeden leidenschaftlichen Aquarianer eine überaus große Rolle. Im Allgemeinen geht es dabei– wie unschwer zu erraten ist – um die optimale Versorgung all deiner Wasserbewohner. Und im Sinne ihres Wohlbefindens einerseits sowie natürlich ihrer Gesundheit andererseits muss die optimale Versorgung mit Aquariumfutter zunächst zwei Grundvoraussetzungen erfüllen. Sie muss nicht nur ausreichend, sondern darüber hinaus auch

hochwertig sein.

Aber Vorsicht: Du musst nicht nur das richtige Aquariumfutter für deine Tiere auswählen – auch die korrekte Dosierung darfst du nicht außer Acht lassen. Erst damit ist für gesunde, aber auch schöne Fische garantiert! Das Aquariumfutter stellt also gewissermaßen die Basis für eine lange währende Freude an deiner kleinen, persönlichen Unterwasserwelt.

Die einzelnen Bestandteile im Aquariumfutter

So weit, so nachvollziehbar, aber auch sehr theoretisch. Da stellt sich in der Praxis freilich die Frage, woraus sich das Aquariumfutter überhaupt zusammensetzt, denn eines sei dir gleich vorneweg verraten: Beim Futter für deine Aquariumsbewohner handelt es sich nicht nur um das Fischfutter, das du dir am besten im Fachhandel oder im Internet besorgen kannst.

Da es sich bei einem Aquarium im ein vollständiges kleines, aber feines Ökosystem handelt, ist dort auch bereits ganz ohne dein Zutun Futter vorhanden. Es handelt sich dabei zum Beispiel um abgestorbene Fische oder Pflanzenteile, die sich Garnelen immer wieder gut schmecken lassen.

Wissenswertes rund ums Aquariumfutter

Futtertabletten

Neben der natürlich vorkommenden Nahrungsquelle musst du den Bewohnern deiner Unterwasserwelt aber – wie bereits erwähnt – noch zusätzliches Futter anbieten. Dabei solltest du einiges beachten, damit in deinem Aquarium eine ideale Versorgung mit Nährstoffen gewährleistet werden kann.

In unserem Artikel Inhaltsstoffe im Fischfutter versorgen wir dich mit weiterführenden Informationen rund um dieses wichtige Thema.

Ein Zuviel ist nicht gesund!

Ganz im Gegenteil: Eine sogenannte Überfütterung kann negative Folgen nach sich ziehen. Ein Beispiel dafür ist nicht gebrauchtes Futter, das im Aquarium auf den Bodengrund sinkt und verwest. In der Folge werden Schadstoffe freigesetzt, die sich auf die Wasserwerte in deinem Aquarium negativ auswirken. Darüber hinaus wird auf diese Weise die Algenbildung begünstigt, was für deine Pfleglinge negative gesundheitliche Auswirkungen haben kann.

Wie viel Aquariumfutter brauchen deine Fische?

Beim Aquariumfutter geht es insgesamt also vor allem um die Gesundheit deiner Wasserbewohner. Ebenso wie beim Menschen spielt gesunde Ernährung dabei eine Hauptrolle. In dieser Hinsicht solltest du dir auf jeden Fall überlegen, wie häufig du deinen Fischen Aquariumfutter anbietest. Wie oft das geschieht, hängt natürlich von zahlenmäßigen Besatz deines Aquariums ab.

Aber Vorsicht: Auch der Appetit deiner Fische unterliegt so wie jener der Menschen gewissen Schwankungen. Wenn du deine Aquariumsbewohner während des Fütterns gerade am Anfang gut beobachtest, dann lernst du ihre „kulinarischen“ Vorlieben kennen – und kannst dich bei der Fütterung danach richten. Wichtige Hinweise sind in diesem Zusammenhang,

  • ob deine Fische immer das ganze Aquariumfutter auffressen, das du ihnen anbietest
  • ob Futter zum Teil auf den Boden sinkt und dort auch liegenbleibt

Außerdem solltest du:

  • nicht immer zur gleichen Zeit füttern
  • beachten, dass die verschiedenen Tiere auch unterschiedliche Bedürfnisse ans Aquariumfutter haben

Die unterschiedlichen Arten von Futter fürs Aquarium

Das Aquariumfutter kannst du den Bewohnern deiner Unterwasserwelt prinzipiell in den folgenden Arten darreichen:

  • AquariumfutterTabletten
  • Flocken
  • Granulat
  • Crispis
  • Gelee
  • Sticks
  • Wafer
  • Lebendfutter
  • Frostfutter
  • Gemüse
  • Laub

Tipps zur Lagerung von Futter

  • Das Aquariumfutter musst du nicht unbedingt immer „frisch“ kaufen, du kannst dir vielmehr einen Vorrat anlegen. Achte bei der Lagerung von Futter aber auch jeden Fall darauf, dass es im Laufe der Zeit nicht nur wichtige und wertvolle Inhaltsstoffe verliert, sondern im Extremfall zur Gänze verdirbt.
  • Beachte die entsprechenden Hinweise zu Haltbarkeit und idealer Lagerung, die du auf der Futterpackung aufgedruckt findest.
  • Sowohl Trockenfutter als auch Laub muss vor Feuchtigkeit geschützt und kühl gelagert werden.
  • Beim Frostfutter darf die Kühlkette unter keinen Umständen unterbrochen werden! Das heißt konkret, bis du es deinen Fischen anbietest, muss es die ganze Zeit über eingefroren bleiben.
  • Wenn Frostfutter einmal aufgetaut ist, dann darf es übrigens nicht erneut eingefroren werden!
  • Apropos Frostfutter: In diesem Fall hast du mehrere Möglichkeiten, wie du es deinen Fischen anbieten möchtest. Unaufgetaut, aufgetaut und/oder abgewaschen lassen sich deine Aquariumsbewohner diese Futterart bestimmt schmecken. Das Aquariumfutter abzuwaschen ist übrigens die sicherste Methode für deine Lieblinge!

Wie praktisch! – Aquariumfutter aus dem Automaten

Aquarium FutterautomatEine praktische Möglichkeit des Fütterns, die dir ein gewisses Maß an Unabhängigkeit verspricht, stellt die Automatenfütterung dar. Vor allem dann, wenn du verreisen möchtest, wirst du diese Variante zu schätzen wissen! Und hier der Beweis, dass ein Futterautomat auch gar nicht teuer sein muss – es handelt sich dabei also um eine Investition, die sich auf jeden Fall lohnt!

Ein solcher Automat versorgt seine Fische auch während deiner Abwesenheit optimal mit Aquariumfutter. Dafür musst du den Automaten einfach nur entsprechend mit den individuellen Fütterungszeiten im Tagesverlauf programmieren. Selbstverständlich ist dabei auch dafür gesorgt, dass deine Aquariumsbewohner weder zu viel noch zu wenig Futter bekommen – die im Voraus erfolgende Portionierung macht’s möglich!

Fazit zum Aquariumfutter

Das Füttern deiner Tiere ist für dich die ideale Gelegenheit, um sie zu beobachten. Das macht nicht nur große Freude, sondern hat für dich auch einen großen praktischen Nutzen: Du kannst beim Beobachten zum Beispiel erste Anzeichen von Krankheiten oder anderen Auffälligkeiten frühzeitig erkennen. Sofern sich deine Aquariumsbewohner schnell an der Futterstelle einfinden und mit Appetit das angebotene Aquariumfutter genießen, sind sie gesund – und es ist alles in Ordnung.

Da du natürlich alle deine Tiere ausreichend mit dem passenden Futter versorgen sollst, empfiehlt es sich, wenn du unterschiedliches Futter anbietest bzw. bei der Ernährung deiner Lieblinge immer wieder für Abwechslung sorgst – du möchtest ja schließlich auch nicht jeden Tag dasselbe essen … Das findet übigens auch die Aquaristikfibel, die sich diesem Thema ausführlicher widmet.

Weitere Tipps zum Füttern deines Traumaquariums findest du hier!